Folge 10: Sexismus in der Filmkritik

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Rebecca Görmann
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Lara Keilbart
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Sophie Charlotte Rieger

In der aktuellen Ausgabe des Filmlöwinnen Podcasts “Alles außer Cat-Content” sprechen wir – Sophie Charlotte Rieger, Lara Keilbart und Rebecca Görmann – anlässlich der aktuellen Krisenlage der FILMLÖWIN über die Arbeitsrealität feministischer Filmkritik und sexistische Strukturen in unserem Metier. Wer kann sich Filmkritik heutzutage noch leisten? Wie objektiv darf, wie subjektiv muss Filmkritik eigentlich sein? Wie werden Frauenstimmen in der Filmkritik, insbesondere im Internet, “gesilencet”? Und was können wir selbst beitragen, um den Diskurs um Film und Fernsehen diverser zu gestalten? Die Musik stammt wie immer von Regisseurin Brenda Lien.

Show Notes

Telegramm:

Hildur Guðnadóttir gewinnt den Oscar für Filmmusik 

QUEERmdb: Zahl der LGBTQ*-Figuren in Filmen (in Deutschland) gesunken 

GLAAD: US-Fernsehen so queer wie nie

Thema:

Tipps:

The Gay Men’s Choir singt bei den 35. Film Independent Spirit Awards

Doctor Who 

Das Thema Gender bei der Berlinale

Abgesang

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FILMLÖWIN, das einzige deutschsprachige feministische Filmmagazin, ist aus den in dieser Episode erläuterten Gründen im wahrsten Sinne des Wortes vom Aussterben bedroht. Wir können und wollen nicht länger unbezahlt auf diesem professionellen Niveau arbeiten und sind auf eure Hilfe angewiesen. Schon ab 2,50 Euro im Monat könnt ihr dazu beitragen, dass die deutschsprachige Filmkritik divers bleibt:

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Sophie Charlotte Rieger
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5 Responses

  1. Max at · Reply

    Ohne die Folge gehört zu haben, fallen mir aus dem Stand noch diese Damen ein:
    Dunja Bialas (artechock)
    Anke Leweke (12 Uhr mittags)
    (Lotte Eisner)
    (Renate Holland-Moritz “Kinoeule”)
    Lisa Schwarz (cinema)
    Katrin Mertens (cinema)

    Und bei Wikipedia werden auch noch einige aufgeführt: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Filmkritikern

  2. Waldi at · Reply

    Ein paar die mir noch einfallen

    Verena Lueken (Filmredakteurin FAZ)
    Christiane Peitz (Kulturredakteurin Tagesspiegel)
    Barbara Schweizerhof (Filmredakteurin Freitag)
    Susanne Burg (Filmredakteurin Deutschlandfunk Kultur)
    Sabine Horst (Redakteurin epdFilm)
    Felicitas Kleiner (Redakteurin Filmdienst)
    Maria Wiesner (Redakteurin FAZ)
    Thekla Dannenberg (Redakteurin Perlentaucher)
    Cosima Lutz (Welt)
    Susan Vahabzadeh (SZ)
    Anke Sterneborg (SZ)
    Kirsten Taylor (rbb, Tagesspiegel)
    Nadine Lange (Tagesspiegel)
    Gunda Bartels (Tagesspiegel)
    Katrin Doerksen (diverse)
    Elena Meilicke (diverse)
    Friederike Horstmann (diverse)
    Stefanie Diekmann (diverse)
    Silvia Szymanski (diverse)
    Olga Baruk (diverse)

    Wichtige historische Filmkritikerinnen

    Frieda Grafe
    Erika Gregor
    Ponkie (d.i. Ilse Kümpfel-Schliekmann)

  3. Ricutor at · Reply

    Hallo,

    ich bin im Kontext der Lucas-Curstädt-Diskussion hierher gekommen und habe daher auch nur einen Teil dieses Podcasts gehört. Ich muss aber sagen, dass ich den entsprechenden Teil dann doch eher schwach fand.

    Ihr habt doch wirklich sehr stark generalisiert und – wie ich finde – das Thema auch nicht adäquat behandelt, sondern seid sehr oberflächlich über eine Herangehensweise der Kritik herüber gefahren, die euch nicht gefällt.

    Das ist prinzipiell ja auch absolut in Ordnung, aber wie abschätzig das gemacht wurde, finde ich doch etwas schade. Zum Einen wirbt man für die eigene Herangehensweise der Filmkritik und hofft auf Verständnis/Zustimmung/Anteilnahme/Unterstützung und macht dann so oberflächlich eine andere Art der Kritik runter. Es ist doch genauso legitim an Filmkritik aus einer filmwissenschaftlichen und ideologiekritischen Perspektive heranzutreten.

    Ja, das klingt dann vielleicht etwas fachsprachlich und richtet sich wohl auch nur an ein kleinere Zielgruppe, aber das ist doch auch in Ordnung oder nicht? Nicht jedes YouTube-Video, nicht jede Kritik und nicht jedes Essay muss jeden ansprechen, sondern darf auch eine Nische bedienen.

    Wenn jene Kritiker aus dieser Nische dann mal heraustreten können und in breiter aufgestellte Formate eingeladen ist das doch zu begrüßen. Warum macht ihr das so runter? Ist die Pluralität an Meinungen und dahingehend auch Herangehensweisen und Perspektiven an Filme nicht gerade toll und begrüßenswert? Zumindest ich sehe es als eine Bereicherung an.

    Geschmacklos fand ich dann auch etwas, wie auf den Kleidungsstil jener Personen herumgeritten wurde und in gänzlich unsachlicher Form am Ende unterstellt wurde, dass es jenem Kritiker gar nicht um Kunstfreiheit ginge, sondern er sich mal in Länder geben solle, wo keine Kunstfreiheit herrsche.

    Eigentlich dachte ich, dass feministische Perspektiven weiter sind als andere für den Kleidungsstil zu kritisieren, in dem sie sich offensichtlich wohlfühlen?

    Ich verstehe absolut, wenn man diese Art der Filmkritik nicht mag und mit ihr nichts anfangen kann. Aber so wie ihr es dargestellt und kommuniziert habt klang das alles sehr beleidigend und das finde ich schade. Die “Filmkritik”-Community muss sich ja nicht gegenseitig runtermachen. Auf inhaltlicher Ebene kann und soll man natürlich gerne diskutieren.

    Macht weiter so mit eurem Projekt und Podcast. Auch die Perspektive der feministischen Filmkritik ist wichtig und eine Bereicherung!

  4. Lu at · Reply

    Wenke Husmann (Zeit.de)

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