Sophie Charlotte Rieger

IMG_0693Das bin ich: Sophie Charlotte Rieger, geboren und noch immer wohnhaft in Berlin. Seit 2012 arbeite ich als freie Autorin und Filmkritikerin für verschiedene Auftraggeber_innen und war in den Weiten des Internets auch mal unter dem Namen filmosophie bekannt (2012 gründete ich den Filmblog filmosophie.com, den ich bis Anfang 2017 gemeinsam mit anderen Autorinnen und Autoren betrieb und der nun stillgelegt ist). Ein Nebenjob in der Programmdaten-Redaktion der ARD hilft mir, meine journalistische Arbeit querzufinanzieren.

Aktuell schreibe ich für folgende Auftraggeber:

In der Vergangenheit habe ich zudem für folgende Auftraggeber geschrieben

Zudem erschienen meine Artikel auf dem Blog des Haus der Berliner Festspiele und im Freitag.

Jury- und Kommissionsarbeit

2012 trat ich in den VDFK, 2013 in die FIPRESCI ein. Seitdem war ich Mitglied folgender FIPRESCI-Jurys:

Andere Jurys:

Ich war Mitglied der Nominierungskommission für den Grimme Preis 2015 und 2016.

© Laura Krestan

Speakerin/Podien

5/2017: Frauenfiguren im Kino – Zahlen und Fakten; Vortrag zum Auftakt der Femmes Totales Filmtour in Hannover

3/2017: Film und Feminismus – Von der Idee zum Blog; Vortrag beim Auftaktseminar des Reverse-Mentoring des Helene-Weber-Kolleg

7/2016: From Reel to Real – Film durch die feministische Brille; Vortrag an der HfG Offenbach

11/2015: Symposium “Frau. Macht.Filme”: Podiumsdiskussion zur feministischen Filmkritik; Filmz – Festival des deutschen Kinos

Werdegang

Nach meinem Abitur studierte ich Nordamerikastudien, Lateinamerikanistik und Psychologie an der FU Berlin und der Universidad de La Laguna (Spanien). 2011 machte ich meinen Magisterabschluss mit einer Arbeit zum Thema: Apocalypse Now and Then: Der religiöse Subtext in US-amerikanischen Science Fiction Filmen in den 50er Jahren und heute.

Während des Studiums arbeitete ich als Drehbuchlektorin, in einem Berliner Off Theater und viele Jahre in der Jugendarbeit in Wedding und Moabit. Nach dem Abschluss absolvierte ich außerdem eine Ausbildung als Spielleiterin/Theaterpädagogin an der VHS Neukölln, beschloss dann aber, mich voll und ganz dem Filmjournalismus zu widmen.

Im Jahr 2013  war ich sowohl Teilnehmerin des Nisimazine Film Criticism Workshops in Cannes und als auch des FIPRESCI Workshops für junge Kritiker_innen in Tallinn.

Ziele

Die FILMLÖWIN ist mein Beruf und auch meine Berufung. Seit ich mit dem Projekt begonnen habe, verschreibe ich mich mehr und mehr einer feministischen Analyse von Film und Fernsehen – nicht mehr nur mit Artikeln, sondern auch mit Vorträgen und tatkräftigem Engagement. Inzwischen begreife ich mich nicht mehr nur als Filmkritikerin, sondern auch als Filmaktivistin.

Mein Ziel ist es, den feministischen Diskurs über Film und Fernsehen im deutschsprachigen Raum zu fördern und fest zu etablieren. Dazu gehört auch die Unterstützung und Sichtbarmachung von Filmfrauen* in allen Gewerken sowie ihres Kampfes um Gleichberechtigung. Feministische Argumente müssen nicht nur in der Filmproduktion, beispielsweise in die Konzeption und Umsetzung von Frauen*figuren, fest implementiert werden, sondern auch in die Filmbewertung, in Fördergremien und Preisjurys. Sexistische Filme sollten weder gefördert noch bepreist und schon gar nicht mit Prädikaten wie “besonders wertvoll” versehen werden.. Vielmehr sollte der Verzicht auf sexistische Stereotypen und Narrationen im 21. Jahrhundert selbstverständlich und vor allem gesamtgesellschaftlicher Konsens sein.

Ausgehend von meiner pädagogischen Tätigkeit während des Studiums und auch meiner daran anschließenden Ausbildung ist es noch immer mein Traum, medienpädagogisch zu arbeiten und Kinder und Jugendliche für Geschlechterbilder in Film und Fernsehen zu sensibilisieren. Denn hier, da bin ich sicher, liegt der Schlüssel für eine gleichberechtigte Zukunft vor und hinter den Filmkameras.