Verlosung: 2 BluRays von BAD MOMS

© Tobis/ WVG Medien

Unverhofft kommt oft – und für keinen Film trifft das so sehr zu wie für Bad Moms, der mich im vergangenen Jahr völlig überraschend immens begeistert hat. Damit auch ihr emanzipatorisch wertvollen Spaß mit dieser herrlichen Komödie haben könnt, verlose ich zum Heimkino-Start am 20. Januar 2017 zwei BluRays auf altbekanntem Wege.

Um euren Namen in den Lostopf zu befördern, müsst ihr nur einen Kommentar unter diesem Text hinterlassen. Der Inhalt ist egal, aber ich freue mich natürlich über Feedback und Lobhudeleien. Wer dies also bis zum 19. Januar 2017 um 23:59:59 Uhr getan hat, nimmt an der Verlosung teil.

Zum Film:

Amy (Mila Kunis) ist von ihrem Leben überfordert: Eine in Teilzeit bezahlte, aber in Vollzeit absolvierte Arbeitsstelle, zwei Kinder, die bekocht, chauffiert und betreut werden müssen, und als würde all das noch nicht reichen ein Ehemann, der sich nichtsnutzig auf der Couch am wohlsten fühlt und seit zehn Monaten eine virtuelle Liebschaft unterhält. Das ist denn auch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und den ohnehin schon stressigen Alltag der Vollblutmutter endgültig zum Albtraum werden lässt. (…) Bad Moms erzählt von drei Frauen*, die dem Streben nach Perfektion den Mittelfinger zeigen, die sich nicht länger um die ideale Ernährung und Pädagogik, sondern endlich einmal wieder um sich selbst kümmern wollen. Neben Amy ist das die Hausfrau Kiki (Kristen Bell), deren auf die eigenen vier Wände beschränktes Leben sich ebenso auch in den 50ern hätte abspielen können, und die Alleinerziehende Carla (Kathryn Hahn), die sich lieber betrinkt als ihrem Sohn beim Baseball zuzujubeln.

Auszug aus meiner Kritik:

Bad Moms ist unterhaltsam, herzerwärmend und für einen Hollywoodblockbuster definitiv emanzipatorisch wertvoll. Selbst die obligatorische Love Story bleibt ein Nebenschauplatz, ist zu keinem Zeitpunkt dramaturgisch richtungsweisend. Stattdessen geht es um einen Prozess der Emanzipation und auch des Empowerments, um die Absage an vorgefertigte Rollenmuster, um den Mut zu sich selbst zu stehen, eigene Wege zu gehen, anstatt einem unerreichbaren Ideal hinterherzujagen. Der Weg dorthin führt über Freundinnenschaft, über das Zusammenhalten und nicht über Konkurrenz. Denn es geht eben nicht darum, andere auszustechen, darum die Schönste im ganzen Land oder die beste Mutter der Welt zu sein. Wir sollten nicht gegeneinander, sondern mit- und füreinander arbeiten und auch das ist eine emanzipatorisch wertvolle Botschaft (…).

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